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BerglandHof Ernen für Prix Monatage 2019 nominiert.

22.07.2019
Sechs Projekte für den Prix Montagne 2019 nominiert!

Jährlich verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den mit 40’000 Franken dotierten Prix Montagne. Die Jury unter der Leitung von Bernhard Russi hat sechs Projekte nominiert, die auf modellhafte Weise zur Arbeitsplatzentwicklung und wirtschaftlichen Diversifikation im Berggebiet beitragen. Unter den sechs Nominierten wird zusätzlich ein Publikumspreis über 20’000 Franken verliehen, gestiftet von der Schweizerischen Mobiliar. Die Online-Abstimmung um den Publikumspreis Prix Montagne läuft ab sofort bis am 22. August. Die beiden Preise werden am 4. September in Bern verliehen.

«Dieses Jahr wurden 56 Projekte eingereicht – so viele wie noch nie in der Geschichte des Prix Montagne, der 2011 lanciert wurde», sagt der Jurypräsident und ehemalige Skirennfahrer Bernhard Russi. «Wir haben sechs Projekte aus unterschiedlichen Branchen und Sprachregionen nominiert, die einen grossen Beitrag zur Entwicklung ihrer Region leisten».

Nominiert sind:
BerglandHof Ernen: Er verbindet einen Landwirtschaft- und Hotelbetrieb mit einem Generationenhaus.

Brasserie BFM, Saignelégier/JU: Einige Jahre nach den ersten Experimenten in Mamas Küche ist aus Jérôme Rebetez’ Leidenschaft eine aussergewöhnliche Bierbrauerei entstanden.

Geosatis SA, Le Noirmont/JU: Geosatis hat eine High-Tech-Fussfessel entwickelt und konnte dafür auf das Know-how der lokalen Uhrenindustrie zurückgreifen.

Geska AG und Glarner Milch AG, Glarus/GL: Der Glarner Schabziger gilt als ältestes Markenprodukt der Schweiz.

Mojolan GmbH, Les-Ponts-de-Martel/NE: bringt schnelles Internet in die Randregionen des Jurabogens.

Soglio-Produkte AG, Castasegna/GR: An den blühenden Magerwiesenhängen des Bergeller Dorfs Soglio wächst die Essenz für die Körperpflegeprodukte der Soglio-Produkte AG.

Nicht nur thematisch, auch geografisch decken die nominierten Unternehmen unterschiedliche Bereiche des Wirtschaftsraums Berggebiet ab.

«Was die Nominierten jedoch verbindet, ist ein gutes Konzept, in dem die lokale Vernetzung eine zentrale Rolle spielt», betont der Andermatter Russi. «Sie alle beweisen, dass sich mutige Ideen auch in Randregionen realisieren lassen».

Hier geht es zur Abstimmung!