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Die internationale Alpwirtschaft zu Gast im Wallis

27.06.2019
Die Internationale Alpwirtschafts-Tagung IAT 2020 wird im Wallis stattfinden. Die Tagung findet alle zwei Jahre in einem anderen Alpenland statt. 2020 ist die Schweiz an der Reihe. Das schnelle „Handhoch“ des Leiters des Landwirtschaftszentrums in Visp lohnte sich: Vom 1.bis 3. Juli 2020 empfängt das Wallis rund 300 Vertreterinnen und Vertreter der Alpwirtschaft aus Frankreich, Italien, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Visp wird Tagungsort sein. Die Exkursionen führen auf Alpen im Oberwallis und im Unterwallis. Die Tagung wird in drei Themenblöcke und ein Podium aufgeteilt. Die Themen spannen einen Bogen von der Wasser- und Klimathematik, über die Alpbewirtschaftung mit dem Weidemanagement und damit dem Erhalt der Biodiversität bis hin zu unverkennbaren Alp-Produkten sowie deren Kennzeichnung und Vermarktung. Das entschied das Organisationskomitee (OK) an seiner ersten Sitzung am 26. Juni 2019 in Visp.
Das OK steht unter der Leitung des Nationalrates und international vernetzten Berggebietspolitikers Thomas Egger. Moritz Schwery, der Leiter des Landwirtschaftszentrums Visp, steht ihm als Vizepräsident zur Seite. Als Sekretärin übernimmt Eliane Peralta-Häfliger ebenfalls eine tragende Rolle. Weiter gehören dem OK an: André Summermatter, Pascal Nyfeler, Matthäus Schinner, die Präsidenten der Walliser SAV-Sektionen Charles-André Mudry und Adrian Zuber sowie Christian Carron. Die Kantonale Dienststelle für Landwirtschaft wird vertreten durch Guy Bianco, Brigitte Decrausaz und Jean-Jacques Zufferey. Die Verbindung zum Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband deckt Andrea Koch ab. Das OK wird in den kommenden Monaten die Vorbereitungsarbeiten weiter vertiefen. Die IAT 2020 ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, die vielfältigen Leistungen der Walliser Alpwirtschaft einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Das Bild zeigt die anwesenden OK-Mitglieder nach der ersten Sitzung, von links: Vizepräsident Moritz Schwery, Pascal Nyfeler, Matthäus Schinner, Andrea Koch, André Summermatter, Eliane Peralta-Häfliger und Präsident Thomas Egger.
 

Walliserin ist Schweizer Bio-Winzerin 2019

20.06.2019
Seit 2014 organisiert das Weinmagazin VINUM unter dem Patronat von Bio Suisse den «Schweizer Bio-Weinpreis». Er wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben. Durch die Fusion mit BioVino nahm die Anzahl der eingereichten Weine erneut zu und symbolisiert die führende Stellung dieses Wettbewerbs. Den Titel «Schweizer Bio-Winzer 2019» errang Sandrine Caloz, Cave [b]Caloz in Miège. [/b]

Zum 6. Schweizer Bioweinpreis reichten 62 Winzer insgesamt 280 Weine zur Verkostung ein. Alle Weine der insgesamt zehn Wettbewerbskategorien wurden nach OIV-Standard im 100-Punkte-System von einer Jury, bestehend aus 40 Weinfachleuten, blind verkostet und bewertet.
Neben den besten Weinen jeder Kategorie wurde auch der Schweizer Biowinzer des Jahres ausgezeichnet – die Auszeichnung erhält, wer mit seinem bestklassierten Weisswein und seinem bestklassierten Rotwein die höchste Durchschnittsnote erreichte. Neu im diesem Jahr wurde der Sonderpreis für den besten Naturwein an Domaine La Capitaine vergeben. Der Wettbewerb wird von VINUM unter dem Patronat von Bio Suisse durchgeführt.[b] [/b]

[b]In den einzelnen Kategorien erreichte Sandrine Caloz die nachstehenden Auszeichnungen:
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Kategorie traditionelle Rebsorten weiss
1. Platz: Valais AOC Petite Arvine Les Clives 2018 | Cave Caloz, Miège VS

Kategorie traditionelle Rebsorten rot
2. Platz: Valais AOC Cornalin 2018 | Cave Caloz, Miège VS

Kategorie Süss- und Schaumweine
2. Platz: Valais AOC Malvoisie Flétrie 2017 | Cave Caloz, Miège VD

Weitere Walliser Bio Winzer erreichten die nachstehenden Auszeichnungen.

Kategorie PIWI -Sorten weiss
2. Platz: Vin de Pays Shot no 03 2018 | Vinifera Vanture SA, Sion VS

Kategorie Cuvée rot
1. Platz: Valais AOC Nez Noir Bio en Reconversion 2017 | Domaines Rouvinez, Sierre VS.

Weitere Informationen www.bioweinpreis.ch



 

Kontingent Rumänien aufgehoben

21.05.2019
Personenfreizügigkeit: Wegfall der Kontingente für Bulgarien und Rumänien.

Die Ventilklausel für Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien läuft wie vorgesehen am 31. Mai 2019 aus. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Mai 2019 eine Änderung der Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP) verabschiedet, die die Kontingente aufhebt. Ab dem 1. Juni 2019 gilt für Angehörige dieser beiden Staaten (EU-2) die volle Personenfreizügigkeit.

Ab dem 1. Juni 2019 geniessen Staatsangehörige aus Bulgarien und Rumänien die volle Personenfreizügigkeit zu den gleichen Bedingungen, wie sie für Angehörige der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) gelten. Konkret heisst dies, dass sie für einen Aufenthalt in der Schweiz eine Stelle finden oder als Nichterwerbstätige über ausreichende finanzielle Mittel verfügen müssen. Von den EU-Staaten gilt somit nur noch für Kroatien ein beschränkter Zugang zum schweizerischen Arbeitsmarkt, da dieses Land zu einem späteren Zeitpunkt der EU beigetreten ist.