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Bericht zur Wolfspoltitik von Alt-Kantonstierarzt Josef Jäger

28.10.2018
Der ehemalige Kantonstierarzt, Dr. Josef Jäger, ist seit jeher ein Verfechter der Lockerung des Wolfsschutzes. Der 1941 in Turtmann geborene und aufgewachsene Sohn eines Arbeiterbauern erhielt 1968 das Diplom als Tierarzt (Abschluss Veterinärmedizin Universität Bern und Fribourg) und eröffnete zwei Jahre später eine Klein- und Grosstierpraxis in Visp. Von 1983 bis zu seiner Pension im Jahr 2006 war er als Kantonstierarzt tätig. Im Januar 2015 verfasste er einen erläuternden Bericht zur Änderung der Jagdverordnung, der auch heute noch seine Gültigkeit hat. Dr. Jäger stellt darin so zentrale Fragen wie: «Warum wurden grosse Raubtiere nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Westeuropa ausgerottet? Er erachtet den Austritt aus der Berner Konvention als dringende Voraussetzung und beschreibt seine Alp-Erfahrungen während seiner 37jährigen Arbeit als praktizierender Tierarzt und als Kantonstierarzt so: «Ich habe durch meine Arbeit viele Alpen im Kanton kennengelernt. Schlussendlich kann ich keine Alpe nennen, wo Voraussetzungen es schaffen würden, dass keine Schäden an Nutztieren durch Wolfsrudel möglich wären. Es stimmt einfach nicht, wenn der Bundesrat erklärt, dass unter bestimmten Voraussetzungen ein Zusammenleben mit grossen Raubtieren möglich wäre. Versteht der Bundesrat unter bestimmten Voraussetzungen, dass eine Anzahl von Schäden an Nutztieren in Kauf genommen werden muss?». Hier kann der vollständige Bericht gelesen werden