Willkommen bei der Bauern Vereinigung Oberwallis (BVO)

Coronavirus und Arbeitskräfte in der Land- und Alpwirtschaft

Die Taskforce des Schweizer Bauernverbands informiert lautend über Aktuelles zur Corona-Krise bzw. der Bewältigung der damit zusammenhängenden Herausforderungen zu informieren. Besonders verweisen wir auf die laufend aktualisierte Seite «Fragen & Antworten».

Das Coronavirus stellt auch in Bezug auf das ausländische Personal auf dem Landwirtschafts- und Alpbetriebe eine Herausforderung dar. Es gilt sofort Folgendes abzuklären:

Im Moment gilbt es folgende Restriktionen:
1) Meldepflicht Einreise in die Schweiz: Neu gibt es eine Meldepflicht für ausländische Arbeitnehmende, die in die Schweiz einreisen wollen. Das Meldeverfahren ist hier beschrieben
An der Grenze muss ausländisches Personal für die Einreise einen gültigen Arbeitsvertrag und eine Meldebestätigung vorweisen können.
2) Einsatz nicht gewollt oder vom Herkunftsland verboten: Möchte der ausländische Arbeitnehmer nicht in die Schweiz reisen, oder darf er nicht aus seinem Land ausreisen, muss Personal in der Schweiz gesucht werden. Helfen können persönliche Kontakte oder die speziell eingerichteten Internetplattformen.
Falls weitere Unklarheiten bestehen, die weder über diese Seite noch über die ergänzenden Informationen des Bundesamts für Landwirtschaft abgedeckt sind, kann man diese an die folgende E-Mail-Adresse richten: corona@sbv-ups.ch.

jetzt zur 30. Internationationalen Alpwirtschaftstagung in Visp anmelden.

IAT2020

Spannende Themen und kompetente Referenten zeichnen die 30. Internationale Alpwirtschaftstagung vom 1.bis 3. Juli 2020 aus. Am Mittwoch 1. Juli befassen sich die Experten mit den Themen Wasser / Klimaveränderung sowie Weidemanagement / Grossraubtiere. Am Donnerstag 2. Juli wird zu den Themen Alpprodukte, Produktevermarktung referiert, bevor in einen Politischen Podiumsgespräch mit internationaler Besetzung zu den Perspektiven Zukunft Alpwirtschaft diskutiert wird. OK-Präsident und SAB-Direktor Thomas Egger moderiert das Gespräch. Wir heissen alle Interessierten von nah und fern herzlich zum Anlass willkommen.
Näheres erfahren Sie im Programm-Flyer.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Food Waste - Das Tagungsthema an der Bäuerinnentagung 2020

Fux

Der Vortrag von Alexandra Fux Hörler machte die Anwesenden auf einen Missstand im eigenen Haushalt aufmerksam, den viele unbewusst verursachen. Wie man die Lebensmittelverschwendung eindämmen kann, dazu gibt es viele interessante Denkanstösse. 

Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.
Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.

Oberwalliser Biovereinigung: Erneuerter Vorstand

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Nachdem Karolin Wirthner und Dominik Ammann den Rücktritt erklärt hatten, galt es am Samstag, 1. Februar zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Die bisherige Sekretärin Charlotte Peter aus Zeneggen, die gerne auch mitreden will, wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Genauso verhielt es sich bei Manuel Weissen aus Unterbäch. Unser Bild zeigt den amtierenden OBV-Vorstand von links mit Robert Köppel, Caroline Gnesa, Manuel Weissen und René Güntert in der vorderen Reihe sowie Charlotte Peter und Präsident Horacio Beltran in der hinteren Reihe. Ebenfalls mussten die beisherigen Revisoren Claudia Wyer und German Gruber ersetzt werden. Als neue Revisoren amten fortan Jonas-Lukas Regotz und Josef Nussbaumer, beide aus Zeneggen. In seinem Jahresbericht blickt der Präsident auf ein interessantes erstes Jahr zurück, das neben Herausforderungen auch schöne Momente wie etwa das Biofest im Lötschental bei der Familie Siegen brachte. Mit der Statutuenänderung vom 1. Februar 2020 gibt es neu im Bio-Vorstand keine Amtszeitbeschränkung mehr. Für das laufende Jahr weist Beltran insbesondere auf den ersten öffentlichen Markt für Biolämmer am 25. März 2020 in Turtmann und auf das Biohoffest vom 12. September im Landwirtschaftszentrum in Visp.  Nach drei Austritten und vier Eintritten im vergangenen Jahr zählt die Biovereinigung inklusive die Konsumentenmitglieder heute 304 Mitglieder. Josef Nussbaumer bringt die Tatsache zur Sprache dass es für Direktvermarkter länger je schwieriger wird, ihre Tiere im Oberwallis verarbeiten zu können. Herbert Volken spricht in der Gruss-Adresse der Bauernvereinigung Oberwallis insbesondere die Referendums-Abstimmung zum Jagdgesetz vom 17. Mai 2020 sowie die weiteren Abstimmmungen im Herbst 2020, welche mit der Trinkwasserinitiative und dem generellen Verbot von synthetischen Pestiziden die Schweizer Landwirtschaft auf den Kopf stellen würde. Jonas Regotz überbringt die Grüsse des Kantons und weist auf die geplanten Neuerungen im Rahmen der Agrarreform 2022+ hin. Die Visper Landwirtschaftsministerin Stefanie Zimmermann überbringt die Grüsse der Gemeinde. Im Anschluss berichtet der Geschäftsführer Balz Strasser über Neues aus der Bio Suisse. 

Vermehrte Tiertransportkontrollen möglich

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Artikel 165 der Tierschutzgesetzgebung schreibt den Witterungsschutz beim Transportmittel vor. Dieser muss nach Buchstabe g) vor schädlichen Witterungseinflüssen und den Abgasen des Transortmittels sichern.
Unter Buchstabe h) des gleichen Artikels geht es um die Abschlussgitter. Am Heck von für den Transport verwendeten Fahrzeugen und Anhängern für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen muss ein Abschlussgitter angebracht sein. Dieses muss verhindern, dass Tiere beim Öffnen der Heckklappe vom Transportmittel herunterfallen oder ausbrechen können. Unser Bild zeigt einen Transporter von bruehlmann-anhaenger.ch
Beachten Sie die Vollzugshilfe zu den Tiertransporten.
Weitere Informationen zu den Tiertransporten.

Zweiter Alp und Berg Produktemarkt: Erneut ein toller Erfolg

Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden  (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch  (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.

18 Käseproduzenten auf einem Platz

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Der zweite Alp und Berg Produktemarkt findet am Samstag, 19. Oktober im Landwirtschaftszentrum in Visp statt. Das Publikum kann wiederum mit einem vielfältigen Angebot rechnen. Vor allem natürlich viel wohlschmeckenden und gesunden Alp- und Bergkäse. Dann aber auch Fleisch- und Wurstwaren von gesömmerten Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Ein Höhepunkt des traditionell am dritten Samstag im Oktober stattfindenden Marktes wird die Käseprämierung sein.

Ein interessantes Angebot auch ausserhalb des Käse

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Auch landwirtschaftsnahe Produkte wie Glockenriemen, Körbe und Handrechen sind im Angebot. Ebenfalls wird Handwerkliches demonstriert und angeboten, etwa alle möglichen Natursujets in Kerzenwachs, Dekorationen und Gebrauchsgegenstände aus Holz und anderen Materialien. Gestricktes, Gefilztes, Gesammeltes und Veredeltes wie Sirup, Salben und Tinkturen aus Kräutern oder Beeren sowie frisch Geerntetes wie Obst, Kartoffel und Gartengewächse. Auch frisches Roggenbrot aus dem Holzofen steht im Angebot.

Feines Essen, spannende Unterhaltung

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Die Pferdekutsche bringt die Gäste ab 09.45 jede halbe Stunde ins Landwirtschaftszentrum und zurück auf den Bahnhof. Verpflegt wird mit Raclettes von der Binneralp und mit einheimischen Köstlichkeiten vom Herbst-Lamm und -Gitzi, Rind und Schwein. Hausgemachte Kuchen runden das Essen ab. Lüpfige Klänge von der Örgeli GmbH und aus jodelnden Kehlen wechseln sich mit Alphornklängen. Daneben gibt es ein Ratespiel um das Grammgenaue Gewicht eines Käselaibs. Die Landi Oberwallis lädt zum Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Die Ammeter AG führt Maschinen und Geräte vor. Die Ausstellung Walliser Wald lädt zu Spiel und Wissenswertem rund um die Försterrolle ein.

Spiel und Spass, nicht für die Kleinen

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Natürlich kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Neben dem beliebten Ponyreiten und Traktorparcours wird es einen Maltisch mit landwirtschaftlichen Sujets und einen Streichelzoo geben. Vergnügen kann sich Kind auch in der Hüpfburg oder im Sandkasten.

Frau sieht heute Männer lieber von hinten, mit Grund: Sind das nicht Hemden, die bäuerliche Herzen tief berühren?
Frau sieht heute Männer lieber von hinten, mit Grund: Sind das nicht Hemden, die bäuerliche Herzen tief berühren?
Auch von vorn Prachtskerle - Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Auch von vorn Prachtskerle - Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Alle vier eidgenössischen Parlamentarier aus dem Oberwallis waren an der GV der BVO präsent, gaben Auskunft zu aktuellen Geschäften, nahmen Reaktionen auf. Leider zeugte der Aufmarsch der Bauern nicht gerade von grosser Wertschätzung!
Alle vier eidgenössischen Parlamentarier aus dem Oberwallis waren an der GV der BVO präsent, gaben Auskunft zu aktuellen Geschäften, nahmen Reaktionen auf. Leider zeugte der Aufmarsch der Bauern nicht gerade von grosser Wertschätzung!

Die Braunviehzüchter waren am 1. Dezember zur GV geladen.

Vorstand

Beat Imhof und seine Mannen im Vorstand haben gute Arbeit geleistet und handelten die Geschäfte mitsamt Ehrungen in weniger als 90 Minuten ab. Danach referierte Marcel Bühler zum Aspekt Fütterung in der Standortangepassten Rohmilchproduktion.

Ein Landwirt wird Gastwirt: Andy Imfeld betreibt in Ulrichen das Hotel Walser

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Wenn es in der Walliser Gastronomie nach Andy Imfeld ginge, würden unsere Gastwirte nur noch einheimische Spezialitäten verkaufen und die Walliser Bauern kämen mit dem Beliefern ganz arg in Verzug. Ein Traum? Leider ja, aber wir sollten beginnen ihn langsam und stetig zu verwirklichen!

Die Gommer Galloway und ihr Hofmetzger

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An der Mutterkuhtagung vom 24. November 2018 in Ulrichen und Obergesteln gab es reichlich Interessanes zu sehen und zu hören. Andreas Moor der Leiter der Gruppe Berner Oberland und Wallis konnte viele Mutterkuhhalter aus dem ganzen Oberwallis begrüssen. Urs Vorgt, der Geschäftsleiter von Mutterkuh Schweiz informierte zu den Tätigkeiten auf regionaler und schweizerischer Ebene und wusste auch Neues zur Mutterkuhhaltung zu erzählen. Matthäus Schinner informierte zu kantonalen Neuerungen, zum Veordnungspaket 2018 und zur AP22+.

Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie  Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.
Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.