Willkommen bei der Bauern Vereinigung Oberwallis (BVO)

Wir sagen JA

Bäuerinnen und Bauern sagen JA zum fortschrittlichen Jagdgesetz (also Nein zum Referendum) und überzeugen auch ihr Umfeld zur Teilnahme an der Abstimmung vom 27. September 2020.
Bäuerinnen und Bauern sagen JA zum fortschrittlichen Jagdgesetz (also Nein zum Referendum) und überzeugen auch ihr Umfeld zur Teilnahme an der Abstimmung vom 27. September 2020.

Die Bauernvereinigung Oberwallis gratuliert der Landi Oberwallis zur Eröffnung ihres Geschäfts in Eyholz

1.-August-Brunch auf dem Bauernhof

Brunch

Die Bauernvereinigung Oberwallis dankt den fünf Oberwalliser Betrieben für die erfolgreiche Durchführung des 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof trotz erschwerter Bedingungen: 
Familie Remo und Diana Tscherry, Leenuhof in Agarn, Milchwirtschaftsbetrieb mit Direktvermarktung und Lohnunternehmen
Stefanie Ammann und Jonas Imhof, Alpe Schäre, Ernergalen ob Ernen
Berginsel, Familie Hubert und Marie-Elisabeth Hischier, in Oberems. Milchwirtschaftsbetrieb mit Agrotourismus
Durannuhof, Monica Duran, Schaf- und Mutterkuhbetrieb in Susten
Landhof Rohr, Familie Josef Nussbaumer, Milchschafbetrieb in Zeneggen

Sömmerung: Vorfälle mit Wanderern vermeiden

Die Hauptwanderzeit steht vor der Tür.  Die Schweiz verfügt über rund 65'000 Kilometer Wanderwege, zahlreiche in Gebieten mit Sömmerungsweiden. Viele Wanderer und Hundehalter haben wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit Rindvieh und/oder Herdenschutzhunden, weshalb das Zusammentreffen mit den weidenden Tieren immer mal wieder zu Zwischenfällen bis hin zu fatalen Unfällen führt. Grundsätzlich haften Tierhalter für Schäden, die ihre Tiere verursachen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass die gebotene Sorgfalt in der Verwahrung und Beaufsichtigung der Tiere angewendet wurde (OR, Art. 56). Dies bedeutet, dass Halterinnen und Halter von Rindvieh wie auch von Herdenschutzhunden eine Risikoanalyse mit entsprechender Massnahmenplanung und -umsetzung durchführen müssen, sobald Wanderwege durch ihr Weidegebiet führen. Die Zaunanlage soll den geweideten Tieren, den Örtlichkeiten sowie der Drittpersonen- und Hundefrequenz angepasst sein und regelmässig kontrolliert werden. Konfliktstellen wie Tränke-, Liege- oder Salzplätze und Stallungen sind von Wanderwegen abzutrennen. Auf Weiden mit Wanderwegen sind nur ruhige und unauffällige Tiere zu halten. Viele Unfälle liessen sich mit dem richtigen Verhalten von Seiten der Wanderer vermeiden. Deshalb sind Weiden mit Mutterkühen an den Weideeingängen gut sichtbar mit der offiziellen Infotafel zu kennzeichnen und wenn möglich auch der Infoflyer an geeigneten Stellen aufzulegen. Die umfassenden Empfehlungen der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft und Mutterkuh Schweiz geben viele weitere Tipps zum Thema und enthalten auch eine Checkliste zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht. Nachstehend finden Sie die wichtigsten Informationen. Weiteres ist auf der Webseite der BUL zu finden.
Die im Ratgeber zur Unfallverhütung "Rindvieh im Weide- und Wandergebiet" beigelegte Checkliste mit 14 Fragen soll jeder Alpbettrieb ausgefüllt und unterschrieben vorliegen haben.

Sicheres Wandern durch Weiden

Beim Betreten einer Weide empfiehlt sich ein möglichst ruhiges Verhalten und das grundsätzliche Verbleiben auf dem Wanderweg. Stehen Kühe auf dem Wanderweg, ist Abstand zu halten und die Tiere sind grossräumig zu umgehen. Im Allge-meinen sind Kühe neugierig und nicht gefährlich. Besonders wenn sich Mutterkühe mit ihren Kälbern auf einer Weide befinden, ist auf ausreichend Abstand zu den Tieren zu achten. Mutterkühe schützen ihre Kälber. Auf kei-nen Fall sollte man sich den Jungtieren nähern oder versuchen diese anzufassen. Das Muttertier kann dies leicht als Bedrohung verstehen. Auch Hunde nehmen Kühe als Gefahr wahr. Diese gehören deshalb an die Leine. Hund und Mensch sollten die Herde weiträumig umgehen. Bei Drohgebärden von Kühen wie das Heben und Senken des Kopfes, Schnauben, Brüllen oder Scharren empfiehlt es sich, die Weide langsam rückwärts zu verlassen. Und nicht vergessen: Viehgatter immer schliessen, damit die Kühe selbst nicht auf Wanderung gehen können!

Die 30. Internationationale Alpwirtschaftstagung findet 2021 in Visp statt.

IAT2020

Spannende Themen und kompetente Referenten zeichnen die 30. Internationale Alpwirtschaftstagung. Wegen der Massnahmen zur Eindämmung des Corona Virus wird sie um ein Jahr auf den 30. Juni bis 2. Juli 2021 verschoben. Die für 2020 geplanten Thmen werden auch 2021 von Aktualität und Interesse sein. Sie werden also mehrheitlich belassen. Mehr zu den Themen finden Sie im Programm-Flyer.

Food Waste - Das Tagungsthema an der Bäuerinnentagung 2020

Bäuerinnen

Der Vortrag von Alexandra Fux Hörler machte die Anwesenden auf einen Missstand im eigenen Haushalt aufmerksam, den viele unbewusst verursachen. Wie man die Lebensmittelverschwendung eindämmen kann, dazu gibt es viele interessante Denkanstösse. 

An der 64. Bäuerinnen- und Landfrauentagung 2020 wurden drei bisherige und zwei neue Damen in den Vorstand berufen. Unser Bild zeigt in der hinteren Reihe von links: Rita Brantschen, Josianne Mathieu (neu im Vorstand), Karin Ritler, Evi Zeiter (abtretend), Präsidentin Pia Eggel, vordere Reihe von links Nadine Walker (neu im Vorstand) Madeleine Schmidli (abtretend).

Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.
Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.

Oberwalliser Biovereinigung: Erneuerter Vorstand

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Nachdem Karolin Wirthner und Dominik Ammann den Rücktritt erklärt hatten, galt es am Samstag, 1. Februar zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Die bisherige Sekretärin Charlotte Peter aus Zeneggen, die gerne auch mitreden will, wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Genauso verhielt es sich bei Manuel Weissen aus Unterbäch. Unser Bild zeigt den amtierenden OBV-Vorstand von links mit Robert Köppel, Caroline Gnesa, Manuel Weissen und René Güntert in der vorderen Reihe sowie Charlotte Peter und Präsident Horacio Beltran in der hinteren Reihe. Ebenfalls mussten die beisherigen Revisoren Claudia Wyer und German Gruber ersetzt werden. Als neue Revisoren amten fortan Jonas-Lukas Regotz und Josef Nussbaumer, beide aus Zeneggen. In seinem Jahresbericht blickt der Präsident auf ein interessantes erstes Jahr zurück, das neben Herausforderungen auch schöne Momente wie etwa das Biofest im Lötschental bei der Familie Siegen brachte. Mit der Statutuenänderung vom 1. Februar 2020 gibt es neu im Bio-Vorstand keine Amtszeitbeschränkung mehr. Für das laufende Jahr weist Beltran insbesondere auf den ersten öffentlichen Markt für Biolämmer am 25. März 2020 in Turtmann und auf das Biohoffest vom 12. September im Landwirtschaftszentrum in Visp.  Nach drei Austritten und vier Eintritten im vergangenen Jahr zählt die Biovereinigung inklusive die Konsumentenmitglieder heute 304 Mitglieder. Josef Nussbaumer bringt die Tatsache zur Sprache dass es für Direktvermarkter länger je schwieriger wird, ihre Tiere im Oberwallis verarbeiten zu können. Herbert Volken spricht in der Gruss-Adresse der Bauernvereinigung Oberwallis insbesondere die Referendums-Abstimmung zum Jagdgesetz vom 17. Mai 2020 sowie die weiteren Abstimmmungen im Herbst 2020, welche mit der Trinkwasserinitiative und dem generellen Verbot von synthetischen Pestiziden die Schweizer Landwirtschaft auf den Kopf stellen würde. Jonas Regotz überbringt die Grüsse des Kantons und weist auf die geplanten Neuerungen im Rahmen der Agrarreform 2022+ hin. Die Visper Landwirtschaftsministerin Stefanie Zimmermann überbringt die Grüsse der Gemeinde. Im Anschluss berichtet der Geschäftsführer Balz Strasser über Neues aus der Bio Suisse. 

Vermehrte Tiertransportkontrollen möglich

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Artikel 165 der Tierschutzgesetzgebung schreibt den Witterungsschutz beim Transportmittel vor. Dieser muss nach Buchstabe g) vor schädlichen Witterungseinflüssen und den Abgasen des Transortmittels sichern.
Unter Buchstabe h) des gleichen Artikels geht es um die Abschlussgitter. Am Heck von für den Transport verwendeten Fahrzeugen und Anhängern für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen muss ein Abschlussgitter angebracht sein. Dieses muss verhindern, dass Tiere beim Öffnen der Heckklappe vom Transportmittel herunterfallen oder ausbrechen können. Unser Bild zeigt einen Transporter von bruehlmann-anhaenger.ch
Beachten Sie die Vollzugshilfe zu den Tiertransporten.
Weitere Informationen zu den Tiertransporten.

Zweiter Alp und Berg Produktemarkt: Erneut ein toller Erfolg

Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden  (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch  (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.
Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie  Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.
Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.