Willkommen bei der Bauern Vereinigung Oberwallis (BVO)

Schlachtschafannahmen seit 11. Mai wieder erlaubt

Schlachtviehmärkte sind unter Einhaltung der Schutzbestimmungen gemäss COVID-19-Verordnung seit dem 11. Mai 2020 wieder erlaubt. Die IG öffentliche Märkte hat zusammen mit Proviande ein Schutzkonzept erarbeitet, welches die Organisatoren der einzelnen Märkte auf Platz umsetzen müssen. Es ist entscheidend, dass die Vorgaben des Bundes eingehalten werden, um eine erneute Einstellung der Schlachtviehmärkte zu vermeiden.
Die letzte Schlachtschaf-Annahmevor der Sommerpause findet am 17. Juni in Gamsen statt. Die ersten Annahmen nach der Sommerpause finden am 5. und 19. August in Gamsen statt. 
Ausnahmeregelung für Schlachtlämmer endet am 30. Juni
Ab dem 1. Juli 2020 müssen ausnahmslos alle Schafe vor dem Verstellen, aber spätestens vor dem 1. Januar 2022, mit zwei Ohrmarken versehen sein, wovon eine elektronisch sein muss.
Ferner ist ab 1. Juli 2020 auch auf den Schafmärkten ein vereinfachtes Melden möglich. Mit der von Proviande und identitas AG entwickelten Informatiklösung «Nationales Schafmarkt-Programm NASP» können auf allen öffentlich überwachten Schlachtschafmärkten vereinfacht Zu- und Abgangsmeldungen an die TVD gemacht und Begleitdokumente erstellt werden.

 

Einreise von Alppersonal und Arbeitskräfte in der Landwirtschaft

Seit dem 11. Mai lockert der Bundesrat die corona-bedingten Einreisebeschränkungen parallel zu den wirtschaftlichen Öffnungsetappen schrittweise. Zunächst wurden die vor dem 25. März eingereichten Gesuche von Erwerbstätigen aus dem EU/EFTA-Raum und aus Drittstaaten bearbeitet werden (Pendenzenabbau). Für Schweizer und EU-Bürger soll ab diesem Datum zudem der Familiennachzug in die Schweiz wieder möglich sein. Das Gleiche gilt für Meldungen über den Stellenantritt für einen kurzfristigen Arbeitseinsatz bei einem Arbeitgeber in der Schweiz und für grenzüberschreitende Dienstleistungen von maximal 90 Tagen pro Jahr. Die Grenzkontrollen bleiben hingegen bestehen. 
Damit die Einreise an der Schweizergrenze möglich ist, müssen Arbeitskräfte für die Land- und Alpwirtschaft neben dem Reisedokument die Meldebestätigung über die Kurzaufenthaltsbewilligung (L-Ausweis) und den Arbeitsvertrag vorweisen können. Die Einreise darf frühestens drei Tage vor dem Gültigkeitsdatum der Aufenthaltsbewilligung erfolgen. 
Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer im Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit (bis 90 Kalendertage pro Kalenderjahr) online erfassen. Die Meldung wird nachher vom Kanton kontrolliert. Sobald die Meldung bewilligt ist erhält der Arbeitgeber die Meldebestätigung per E-Mail. Dieses Dokument muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zustellen, denn diese positive Meldebestätigung benötigt der Arbeitnehmer für die Einreise in die Schweiz. Diese Meldung ist gratis.
Wollen Älpler mit ihren Kindern einreisen muss der Arbeitgeber gleichzeitig ein Antrag auf Familienzusammenführung stellen. Er muss die Heiratsurkunde, die Geburtsurkunde der Kinder und Kopien von gültigen Ausweispapieren beilegen.
Eine erfolgreich gesendete Meldung kann online weder mutiert noch angeschaut werden. Folgende Änderungen müssen Sie an die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit per E-Mail an sict-me@admin.vs.ch melden: Die Verschiebung des Einsatzes auf einen späteren Zeitpunkt, die Änderung der Einsatzdauer (Verlängerung oder Verkürzung) oder den Arbeitsunterbruch. Für alle anderen Änderungen muss eine neue Online-Meldung ausgefüllt werden. In allen erwähnten Fällen muss die neue Meldung einen Verweis auf die bereits erfolgte Meldung beinhalten. Muss die Bewilligung für einen Arbeitnehmer, welcher mit einer Meldebestätigung (für 90 Tage) einreiste, verlängert werden, muss dies spätestens zwei Wochen vor Ablauf der Meldebestätigung über die Gemeinde beantragt werden.
Möchte der ausländische Arbeitnehmer nicht in die Schweiz reisen, oder darf er nicht aus seinem Land ausreisen, muss Personal in der Schweiz gesucht werden. Helfen können persönliche Kontakte oder die speziell eingerichteten Internetplattformen.

Die Taskforce des Schweizer Bauernverbands informiert lautend über Aktuelles zur Corona-Krise bzw. der Bewältigung der damit zusammenhängenden Herausforderungen zu informieren. Besonders verweisen wir auf die laufend aktualisierte Seite «Fragen & Antworten».

Die 30. Internationationale Alpwirtschaftstagung findet 2021 in Visp statt.

IAT2020

Spannende Themen und kompetente Referenten zeichnen die 30. Internationale Alpwirtschaftstagung. Wegen der Massnahmen zur Eindämmung des Corona Virus wird sie um ein Jahr auf den 30. Juni bis 2. Juli 2021 verschoben. Die für 2020 geplanten Thmen werden auch 2021 von Aktualität und Interesse sein. Sie werden also mehrheitlich belassen. Mehr zu den Themen finden Sie im Programm-Flyer.

Food Waste - Das Tagungsthema an der Bäuerinnentagung 2020

Bäuerinnen

Der Vortrag von Alexandra Fux Hörler machte die Anwesenden auf einen Missstand im eigenen Haushalt aufmerksam, den viele unbewusst verursachen. Wie man die Lebensmittelverschwendung eindämmen kann, dazu gibt es viele interessante Denkanstösse. 

An der 64. Bäuerinnen- und Landfrauentagung 2020 wurden drei bisherige und zwei neue Damen in den Vorstand berufen. Unser Bild zeigt in der hinteren Reihe von links: Rita Brantschen, Josianne Mathieu (neu im Vorstand), Karin Ritler, Evi Zeiter (abtretend), Präsidentin Pia Eggel, vordere Reihe von links Nadine Walker (neu im Vorstand) Madeleine Schmidli (abtretend).

Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.
Nach 72 Jahren erstmals eine Frau im Vorstand. Alya Bärtschi aus Termen löst Martin Wyer aus Glis-Gamsen ab. Der amtierende Vorstand von links: Präsident Daniel Steiner, Alya Bärtschi, Rinaldo Pfammatter, Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten.

Oberwalliser Biovereinigung: Erneuerter Vorstand

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Nachdem Karolin Wirthner und Dominik Ammann den Rücktritt erklärt hatten, galt es am Samstag, 1. Februar zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Die bisherige Sekretärin Charlotte Peter aus Zeneggen, die gerne auch mitreden will, wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Genauso verhielt es sich bei Manuel Weissen aus Unterbäch. Unser Bild zeigt den amtierenden OBV-Vorstand von links mit Robert Köppel, Caroline Gnesa, Manuel Weissen und René Güntert in der vorderen Reihe sowie Charlotte Peter und Präsident Horacio Beltran in der hinteren Reihe. Ebenfalls mussten die beisherigen Revisoren Claudia Wyer und German Gruber ersetzt werden. Als neue Revisoren amten fortan Jonas-Lukas Regotz und Josef Nussbaumer, beide aus Zeneggen. In seinem Jahresbericht blickt der Präsident auf ein interessantes erstes Jahr zurück, das neben Herausforderungen auch schöne Momente wie etwa das Biofest im Lötschental bei der Familie Siegen brachte. Mit der Statutuenänderung vom 1. Februar 2020 gibt es neu im Bio-Vorstand keine Amtszeitbeschränkung mehr. Für das laufende Jahr weist Beltran insbesondere auf den ersten öffentlichen Markt für Biolämmer am 25. März 2020 in Turtmann und auf das Biohoffest vom 12. September im Landwirtschaftszentrum in Visp.  Nach drei Austritten und vier Eintritten im vergangenen Jahr zählt die Biovereinigung inklusive die Konsumentenmitglieder heute 304 Mitglieder. Josef Nussbaumer bringt die Tatsache zur Sprache dass es für Direktvermarkter länger je schwieriger wird, ihre Tiere im Oberwallis verarbeiten zu können. Herbert Volken spricht in der Gruss-Adresse der Bauernvereinigung Oberwallis insbesondere die Referendums-Abstimmung zum Jagdgesetz vom 17. Mai 2020 sowie die weiteren Abstimmmungen im Herbst 2020, welche mit der Trinkwasserinitiative und dem generellen Verbot von synthetischen Pestiziden die Schweizer Landwirtschaft auf den Kopf stellen würde. Jonas Regotz überbringt die Grüsse des Kantons und weist auf die geplanten Neuerungen im Rahmen der Agrarreform 2022+ hin. Die Visper Landwirtschaftsministerin Stefanie Zimmermann überbringt die Grüsse der Gemeinde. Im Anschluss berichtet der Geschäftsführer Balz Strasser über Neues aus der Bio Suisse. 

Vermehrte Tiertransportkontrollen möglich

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Artikel 165 der Tierschutzgesetzgebung schreibt den Witterungsschutz beim Transportmittel vor. Dieser muss nach Buchstabe g) vor schädlichen Witterungseinflüssen und den Abgasen des Transortmittels sichern.
Unter Buchstabe h) des gleichen Artikels geht es um die Abschlussgitter. Am Heck von für den Transport verwendeten Fahrzeugen und Anhängern für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen muss ein Abschlussgitter angebracht sein. Dieses muss verhindern, dass Tiere beim Öffnen der Heckklappe vom Transportmittel herunterfallen oder ausbrechen können. Unser Bild zeigt einen Transporter von bruehlmann-anhaenger.ch
Beachten Sie die Vollzugshilfe zu den Tiertransporten.
Weitere Informationen zu den Tiertransporten.

Zweiter Alp und Berg Produktemarkt: Erneut ein toller Erfolg

Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden  (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart AOP: Thomas Elmiger von der Geteilschaft Larschy, Inden (2. Rang) Petra Rosky von der Fluhalp Leukerbad (1. Rang) und Manuel Betschart von der Bachalpe Erschmatt (3. Rang).
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Alpkäse Halbhart: Hoferalp Saas-Grund, Bernhardsgrütter (3. Rang), Christine Vogt von der Alpe Ginals (1. Rang) und Wyssen Klemenz von der Alp Obern Galm (2. Rang)
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch  (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.
Gewinner beim Mutschli: Florian Hallenbarter von der Alp Muttbach, Gletsch (3. Rang), Petra Rosky von der Alpe Fluh Leuerbad (1. Rang) und Franz Guntern von der Binneralp (2. Rang), flankiert von Adrian Zuber Kommissionspräsident Alpwirtschaft (links) und Urs Guntern, Jurypräsident.
Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Die sechs am 27. Juni im Landwirtschaftszentrum in Visp diplomierten Landwirte: Michael Christen aus Binn, Roman Zeiter aus Fiesch, Diego Gruber aus St. Niklaus, Gabriel Imoberdorf aus Ulrichen, Sascha Nicolet aus Oberwald, Andreas Wiedmer aus Zwischenflüh, umrahmt von Lehrer Pascal Nyfeler und Zentrumsleiter Moritz Schwery
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Der teilerneuerte Vorstand von links: Präsident Beat Imhof, Vizepräsident Herbert Volken, Lothar Stoffel, Diana Tscherry, Raban Pfammatter, Christian Kummer und Adrian Zuber
Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie  Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.
Die Kategoriensieger von links: Heinz Jossi von der Alp Muttbach Gletsch bei der Kategorie Mutschli, Dorina Volken von der Binneralpe Binn bei der Kategorie Alpkäse Halbhart AOP sowie Anton Mooser von der Täschalp bei der Kategorie Alpkäse Halbhart.